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	<title>Unternehmenskultur Archive - Verein zur Unterstützung der digitalen Transformation e.V.</title>
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	<description>Digitalisierung als Chance</description>
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	<title>Unternehmenskultur Archive - Verein zur Unterstützung der digitalen Transformation e.V.</title>
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		<title>Warum Unternehmen Künstliche Intelligenz zu wenig nutzen</title>
		<link>https://institut-fuer-digitale-transformation.de/warum-unternehmen-kuenstliche-intelligenz-zu-wenig-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jörg Vohl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 10:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbeispiel]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessautomatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungsmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1. Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz noch viel zu wenig Trotz erheblicher Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) gelingt es vielen Unternehmen nicht, den erwarteten Mehrwert aus dieser Technologie zu generieren. Laut einer Studie der Boston Consulting Group haben nur 26 Prozent der Unternehmen die erforderlichen Fähigkeiten entwickelt, um über Pilotprojekte hinauszugehen und echten geschäftlichen Nutzen zu erzielen. Eine der Hauptursachen hierfür liegt in der unzureichenden Datenqualität und der mangelnden Bereitschaft, Prozesse und Strukturen für den KI-Einsatz anzupassen. Ein zentrales Problem ist, dass viele Unternehmen ihre Daten immer noch auf lokalen Servern speichern, anstatt sie in einer cloudbasierten Umgebung zu zentralisieren und<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>1. Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz noch viel zu wenig</strong></p>



<p>Trotz erheblicher Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) gelingt es vielen Unternehmen nicht, den erwarteten Mehrwert aus dieser Technologie zu generieren. Laut einer Studie der Boston Consulting Group haben nur 26 Prozent der Unternehmen die erforderlichen Fähigkeiten entwickelt, um über Pilotprojekte hinauszugehen und echten geschäftlichen Nutzen zu erzielen. Eine der Hauptursachen hierfür liegt in der unzureichenden Datenqualität und der mangelnden Bereitschaft, Prozesse und Strukturen für den KI-Einsatz anzupassen.</p>



<p>Ein zentrales Problem ist, dass viele Unternehmen ihre Daten immer noch auf lokalen Servern speichern, anstatt sie in einer cloudbasierten Umgebung zu zentralisieren und zugänglich zu machen. Ohne eine einheitliche und qualitativ hochwertige Datenbasis ist es für KI schwierig, verlässliche Analysen und Vorhersagen zu liefern. Zudem mangelt es häufig an unternehmensweiter Unterstützung und klaren Strategien zur Skalierung von KI-Lösungen. Führungskräfte erkennen die strategische Bedeutung von KI zwar zunehmend, doch operative Hürden und fehlende Veränderungskompetenzen verhindern eine schnelle und erfolgreiche Implementierung.</p>



<p>Wissenschaftliche Studien belegen, dass Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen, gezielt auf eine langfristige Veränderungskultur setzen. Die Einführung von KI erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch ein tiefgreifendes Verständnis für organisatorische Transformation. Unternehmen, die diese Kompetenzen nicht entwickeln, riskieren es, im Wettbewerb zurückzufallen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>2. Die wirksamsten Einsatzfelder von Künstlicher Intelligenz für Unternehmen</strong></p>



<p>KI bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die Unternehmen helfen können, ihre Effizienz zu steigern und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Zu den vielversprechendsten Einsatzfeldern gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Prozessautomatisierung:</strong> KI kann repetitive, manuelle Aufgaben automatisieren und damit Zeit und Kosten einsparen. Hier Besonders in Bereichen wie Buchhaltung, Kundenservice und Logistik bietet die Automatisierung erhebliche Effizienzgewinne.</li>



<li><strong>Predictive Analytics:</strong> Durch den Einsatz von KI zur Datenanalyse lassen sich Markttrends vorhersagen, Kundenverhalten besser verstehen und Wartungsbedarf in der Industrie („Predictive Maintenance“) frühzeitig erkennen. Dies ermöglicht Unternehmen eine proaktive statt reaktive Handlungsweise.</li>



<li><strong>Personalisierung von Kundenerlebnissen:</strong> KI ermöglicht eine individuelle Kundenansprache, indem sie personalisierte Empfehlungen in Echtzeit generiert und damit die Kundenzufriedenheit und -bindung erhöht.</li>



<li><strong>Cybersecurity:</strong> KI-gestützte Sicherheitslösungen helfen, verdächtige Aktivitäten zu erkennen und Bedrohungen frühzeitig zu identifizieren, wodurch Unternehmen ihre sensiblen Daten besser schützen können.</li>



<li><strong>Innovationsförderung:</strong> In der Forschung &amp; Entwicklung kann KI dabei helfen, neue Produkte schneller zu entwickeln, komplexe Muster zu erkennen und Innovationszyklen zu verkürzen.</li>
</ul>



<p><strong>Fallbeispiele</strong></p>



<p><strong>1. Oerlikon Metco:</strong> Der Schweizer Hersteller von Oberflächenbeschichtungen mit Sitz in Pfäffikon (und Standorten in Deutschland) setzt KI in der Produktion ein, um den Beschichtungsprozess von Turbinenschaufeln zu optimieren.<br><strong>Effizienzsteigerungen:</strong> Durch den Einsatz von KI konnte Oerlikon Metco die Produktionszeit um 20% reduzieren und die Materialeffizienz um 15% steigern. Die KI analysiert Prozessdaten in Echtzeit und passt die Parameter der Beschichtungsanlage automatisch an, um eine optimale Qualität und Effizienz zu gewährleisten.</p>



<p><strong>2. DHL:</strong> Der Logistikkonzern nutzt KI zur Optimierung seiner Lieferketten.<br><strong>Effizienzsteigerungen:</strong> Durch die Analyse von Verkehrsdaten, Wettervorhersagen und anderen relevanten Informationen kann die KI die Lieferrouten optimieren und Verspätungen minimieren. DHL konnte so die Transportkosten um 15% senken und die Pünktlichkeit der Lieferungen um 10% verbessern.</p>



<p>Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der richtigen Auswahl und Integration dieser Einsatzfelder in die bestehenden Geschäftsprozesse. Unternehmen sollten gezielt die Bereiche identifizieren, in denen KI den größten Mehrwert liefern kann, und schrittweise mit der Implementierung beginnen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>3. Das Erfolgsrezept für den erfolgreichen Einsatz von KI in Unternehmen</strong></p>



<p>Die Einführung von KI ist nicht nur eine technologische Herausforderung, sondern erfordert umfassende Veränderungskompetenzen. Diese Kompetenzen sind erlernbar, benötigen jedoch eine langfristige Lernphase und kontinuierliche Übung. Unternehmen, die hier keine Fortschritte machen, riskieren, von agileren Wettbewerbern verdrängt zu werden. Ein bewährtes Erfolgsrezept für den erfolgreichen KI-Einsatz umfasst die folgenden Schritte:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Mit kleinen, aber wirksamen Erfolgserlebnissen starten:</strong> Unternehmen sollten zunächst Pilotprojekte durchführen, die schnell erkennbare Verbesserungen bringen. Diese kleinen Erfolge schaffen Vertrauen in die Technologie und erleichtern die spätere Skalierung.</li>



<li><strong>Daten als strategische Ressource behandeln:</strong> Eine hohe Datenqualität ist der Schlüssel zum Erfolg. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Daten bereinigt, strukturiert und in einer cloudbasierten Umgebung zugänglich sind.</li>



<li><strong>Mitarbeiter frühzeitig einbinden und weiterbilden:</strong> Akzeptanz und Engagement der Mitarbeiter sind entscheidend. Unternehmen sollten Schulungsprogramme anbieten, um die Belegschaft mit den neuen Technologien vertraut zu machen und Ängste abzubauen.</li>



<li><strong>Technologie in eine vertrauenswürdige Umgebung einbetten:</strong> Sicherheits- und Compliance-Aspekte sollten von Anfang an berücksichtigt werden, um Risiken zu minimieren und Vertrauen aufzubauen.</li>



<li><strong>Führungskräfte als Treiber des Wandels positionieren:</strong> Eine erfolgreiche KI-Implementierung erfordert aktive Unterstützung durch das Top-Management. Führungskräfte müssen den Wandel vorleben und gezielt fördern.</li>
</ol>



<p><strong>Warum ist Veränderungskompetenz so wichtig?</strong></p>



<p>KI verändert nicht nur Prozesse und Arbeitsweisen, sondern auch die Unternehmenskultur. Mitarbeiter müssen lernen, mit KI-Systemen zu interagieren und ihnen zu vertrauen. Führungskräfte müssen die Transformation aktiv begleiten und die Belegschaft auf die neuen Herausforderungen vorbereiten.</p>



<p><strong>Wie können Unternehmen Veränderungskompetenz fördern?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schulungen und Weiterbildungen:</strong> Mitarbeiter müssen die Möglichkeit haben, sich die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen.</li>



<li><strong>Offene Kommunikation:</strong> Transparenz und ein offener Dialog über die Chancen und Herausforderungen von KI sind entscheidend.</li>



<li><strong>Partizipation:</strong> Mitarbeiter sollten in den Prozess der KI-Einführung einbezogen werden.</li>



<li><strong>Fehlerkultur:</strong> Fehler sollten als Lernchance gesehen werden.</li>



<li><strong>Vorbildfunktion der Führungskräfte:</strong> Führungskräfte müssen Veränderungskompetenz vorleben und die Transformation aktiv unterstützen.</li>
</ul>



<p><strong>Fazit: Unternehmen dürfen keine Zeit verlieren</strong></p>



<p>Die KI-Transformation bietet enorme Chancen, erfordert jedoch die Bereitschaft, kontinuierlich zu lernen und sich anzupassen. Unternehmen, die in ihre Veränderungskompetenz investieren, werden sich im Wettbewerb langfristig behaupten. Jene, die zögern, riskieren, von agilen Mitbewerbern überholt zu werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-default"/>



<p><strong>Empfohlene Fachquellen zur Vertiefung</strong></p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://hbr.org/2019/07/building-the-ai-powered-organization?50d9b1d5_page=2">Harvard Business Review – &#8222;Building the AI-Powered Organization&#8220;</a></strong><br><em>Der Artikel beschreibt, wie Unternehmen KI erfolgreich in ihre Arbeitsabläufe integrieren und welche organisatorischen Veränderungen dafür notwendig sind.</em></li>



<li><strong><a href="https://sloanreview.mit.edu/projects/the-cultural-benefits-of-artificial-intelligence-in-the-enterprise/">MIT Sloan Management Review &#8211; The Cultural Benefits of Artificial Intelligence in the Enterprise</a></strong><br><em>Dieser Artikel im MIT Sloan Management Review untersucht, wie KI die Unternehmenskultur positiv beeinflussen kann, indem sie die Team-Moral, die Zusammenarbeit und das kollektive Lernen fördert.</em></li>



<li><strong><a href="https://www.faz.net/pro/weltwirtschaft/sonderthema/viele-unternehmen-setzen-ki-noch-nicht-ein-110245140.html">Frankfurter Allgemeine Zeitung – &#8222;Künstliche Intelligenz: Viele Unternehmen lassen die KI noch links liegen&#8220;</a></strong><br><em><em>Ganz aktueller Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der die großen Lücken von Unternehmen bei der Einführung von künstliche Intelligenz aufzeigt &#8211; auch die kulturelle Dimension wird angesprochen.</em></em></li>



<li><strong><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/wird-2025-das-jahr-der-ki-agenten-110241326.html">Frankfurter Allgemeine Zeitung &#8211; Das Jahr der KI Agenten</a></strong><br><em>Dieser Artikel beschreibt die aktuellen Trends und Herausforderungen im Bereich KI und zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Unternehmen KI erfolgreich einsetzen können.</em></li>
</ol>
<p>Der Beitrag <a href="https://institut-fuer-digitale-transformation.de/warum-unternehmen-kuenstliche-intelligenz-zu-wenig-nutzen/">Warum Unternehmen Künstliche Intelligenz zu wenig nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://institut-fuer-digitale-transformation.de">Verein zur Unterstützung der digitalen Transformation e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitalisierung im Mittelstand erfolgreich umsetzen</title>
		<link>https://institut-fuer-digitale-transformation.de/digitalisierung-im-mittelstand-erfolgreich-umsetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jörg Vohl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 14:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Chief Digital Officer]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[SAP]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland soll Hochtechnologieland bleiben, so zumindest das erklärte Ziel der Ampelkoalition. Damit sich dieser Status jedoch langfristig bewahren lässt, ist die digitale Transformation der Industrie unabdingbar. Und gerade hier tun sich derzeit noch viele kleine und mittlere Unternehmen ungemein schwer – eine Handlungsanleitung. Von Dr. Jörg Schumacher „Der Industrie kommt eine zentrale Rolle bei der Transformation der Wirtschaft mit Blick auf Klimaschutz und Digitalisierung zu“ – der Koalitionsvertrag der Bundesregierung macht deutlich, von wie großer Bedeutung die fortschreitende digitale Transformation der hiesigen Industrie ist. Zugleich hat sich die Ampelkoalition damit aber auch ein hohes Ziel gesteckt. Schließlich ist die digitale<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Deutschland soll Hochtechnologieland bleiben, so zumindest das erklärte Ziel der Ampelkoalition. Damit sich dieser Status jedoch langfristig bewahren lässt, ist die digitale Transformation der Industrie unabdingbar. Und gerade hier tun sich derzeit noch viele kleine und mittlere Unternehmen ungemein schwer – eine Handlungsanleitung.</strong></p>



<p><em>Von Dr. Jörg Schumacher</em><em></em></p>



<p>„Der Industrie kommt eine zentrale Rolle bei der Transformation der Wirtschaft mit Blick auf Klimaschutz und Digitalisierung zu“ – der <a href="https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Koalitionsvertrag/Koalitionsvertrag_2021-2025.pdf">Koalitionsvertrag</a> der Bundesregierung macht deutlich, von wie großer Bedeutung die fortschreitende digitale Transformation der hiesigen Industrie ist. Zugleich hat sich die Ampelkoalition damit aber auch ein hohes Ziel gesteckt. Schließlich ist die digitale Transformation bei Weitem noch nicht in der Breite angekommen.</p>



<p>Insbesondere viele kleinere und mittlere Unternehmen hinken bei der Digitalisierung im Vergleich zu größeren Konzernen nach wie vor massiv hinterher. Wie das <a href="https://www.ifo.de/node/66506">ifo Institut</a> erst Ende vergangenen Jahres festgestellt hat, hapert es demnach massiv an der digitalen Innovationsfähigkeit zahlreicher Betriebe. Soll die Industrie hierzulande langfristig international wettbewerbsfähig bleiben, ist daher dringend Handlungsbedarf erforderlich.</p>



<p><strong>Digitale Technologien ganzheitlich integrieren</strong><strong></strong></p>



<p>Bevor jedoch die Gründe für das Hinterherhinken sowie mögliche Lösungsansätze dargelegt werden können, ist es zunächst entscheidend, einen Schritt zurückzumachen. Konkret geht es vorab nämlich um die Frage: Was genau sieht eine digitale Unternehmenstransformation vor? Obwohl das Wort „Digitalisierung“ in aller Munde ist, scheinen viele kleinere und mittlere Betriebe deren Bedeutung häufig zu unterschätzen. Womöglich, weil sie sich kein umfassendes Bild von den Chancen machen, die die Transformation bietet, und stattdessen eher die damit einhergehenden Aufgaben mit Skepsis betrachten.</p>



<p>Eine recht eingängige Definition liefert beispielsweise <a href="https://www.sap.com/germany/insights/what-is-digital-transformation.html">SAP</a>, Europas größter Softwarehersteller. Digitale Transformation bedeutet demnach, „digitale Technologien und Lösungen in alle Bereiche eines Unternehmens zu integrieren. Der Wandel ist dabei nicht nur technologischer, sondern auch kultureller Natur.“ Es wird also ersichtlich: Die Digitalisierung ist keineswegs ein Prozess, der sich von heute auf morgen erledigen lässt. Vielmehr handelt es sich um ein äußerst vielschichtiges und komplexes Unterfangen, das umgekehrt jedoch ein großes Wachstumspotenzial birgt.</p>



<p>Unternehmen, die digitalen Innovationen offen gegenüberstehen, haben etwa die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, auf diese Weise neue Kunden zu gewinnen oder bereits bestehende Stammkunden noch enger an sich zu binden. Somit stärken entsprechend digital aufgestellte Betriebe ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Konkurrenz und sind letztlich dazu in der Lage, Zeit und Kosten aufgrund einer äußerst effizienten Arbeitsweise einzusparen.</p>



<p><strong>Mangelnde personelle und finanzielle Ressourcen</strong></p>



<p>Neben dem Faktor der unterschätzten Bedeutung dieses Wandels spielen jedoch noch viele weitere Gründe eine wichtige Rolle für den digitalen Rückstand. Zahlreiche Unternehmen leiten die Digitalisierung oftmals sehr inkonsequent ein – beispielsweise, weil sie sich hinsichtlich einer strategischen Herangehensweise schlichtweg nicht ausreichend auskennen, aber auch, weil es ihnen an personellen und finanziellen Ressourcen mangelt. Hinzu kommt die mit dem hohen Tempo digitaler Innovationen einhergehende Problematik. Fortlaufend werden neue Technologien entwickelt, die den Betrieben ein hohes Maß an Flexibilität abverlangen – eine Anforderung, der im Arbeitsalltag nicht immer nachzukommen ist.</p>



<p>Angesichts dieser Herausforderungen stellt sich entsprechend die Frage: Wie können es gerade KMU schaffen, sich innerhalb dieses fluktuierenden Marktumfeldes langfristig zu behaupten? Abhilfe kann hier der Einsatz eines externen Interim Managers schaffen, der im Idealfall gemeinsam mit einem erfahrenen und direkt arbeitsfähigen Team auftritt. Ein sicherlich berechtigter Einwand mag hierbei zwar zunächst sein, dass auch bei diesem Vorgehen initiale Kosten entstehen. Dieser Mehraufwand kann jedoch dank eines wesentlich effizienter und somit auch nachhaltigeren Transformationsprozesses ausgeglichen werden.</p>



<p>Doch der Reihe nach – worauf kommt es bei der digitalen Transformation an, unabhängig vom Einsatz eines sogenannten „CDO auf Zeit“? Als eine der absoluten Grundvoraussetzungen für den langfristigen Erfolg gilt dabei zunächst das einhellige Commitment der Führungsebene. Der Wandel betrifft wie eingangs geschildert sämtliche Bereiche eines Unternehmens – von der Produktion über den Vertrieb bis hin zur Logistik. Nur, wenn die Top-Ebene eines Betriebes hierbei eine einheitliche Sprache spricht, lassen sich später auch sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Prozess einbinden.</p>



<p><strong>Digitale Transformation – ein Fulltime-Job</strong></p>



<p>Darüber hinaus sind eine strukturierte Vorarbeit sowie die Implementierung eines steten digitalen Optimierungsprozesses unabdingbar. Dazu gilt es, zunächst den digitalen Status quo eines Unternehmens mit Hilfe einer Ist-Analyse zu untersuchen. Das Ergebnis kann dann wiederum mit State-of-the-Art-Lösungen verglichen werden. Die Differenz gibt schließlich einen guten Anhaltspunkt für den notwendigen Handlungsbedarf und ermöglicht zudem eine Priorisierung der anzugehenden Tätigkeitsfelder.</p>



<p>Ausgehend davon sollten bei der konkreten Maßnahmenplanung stets auch Zeit-, Kosten- und Nutzeneffekte berücksichtigt werden. Dies verhindert mögliche böse Überraschungen während des später fortlaufenden Digitalisierungsprozesses. Geht es dann um die konkrete Personalplanung, ist der Einsatz eines Digitalisierungsteams ungemein wichtig. Die digitale Transformation kann nicht „nebenbei“ durchgeführt werden, sie stellt vielmehr einen querschneidenden Belang dar, der entsprechend professionell bearbeitet werden will.</p>



<p>Das Team wird später die gesamte Umsetzung betreuen, regelmäßige Abgleiche mit den eingangs gesteckten Zielen machen und die Partner- und Lieferantenstrategie im Blick behalten. Anhand dessen wird deutlich, wie zeitintensiv der gesamte Prozess letztlich ist – und worin wiederum der Vorteil eines eingesetzten externen CDO mit Team besteht.</p>



<p>Denn: Dank dieses interimistischen Beratungsansatzes lässt sich die Digitalisierung nicht nur autonom vorantreiben. KMU schonen auf diese Weise insbesondere ihre Ressourcen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem können die digitalen Strukturen bereits parallel zum Einsatz des CDO-Teams aufgebaut werden – das spart Zeit und somit letztlich auch Geld. Schließlich gilt es, allein aufgrund der angestrebten Wettbewerbsfähigkeit die Unternehmensabläufe auch während des digitalen Wandels niemals zu stören und die vollumfängliche Handlungsfähigkeit eines Betriebes jederzeit zu bewahren.</p>



<p><strong>Über den Autor:</strong><strong></strong></p>



<p>Jörg Schumacher ist seit 2011 Partner bei der Unternehmensberatung Haselhorst Associates. Herr Schumacher hat langjährige Erfahrungen in der Beratung des Top-Managements und begleitete international als interner Berater und als Manager in Linienfunktionen zahlreiche Projekte zum Thema Organisation.&nbsp;</p>



<p>Für Haselhorst Associates hat er bereits mehrere Restrukturierungen in Dax-Konzernen mit großem Erfolg geleitet, darunter Reorganisationen in Frankreich, Portugal und Italien. Darüber hinaus hat Herr Schumacher beim Starnberger Unternehmen den Bereich Digitalisierung aufgebaut und verantwortet hier umfassende Digitalisierungsinitiativen bei global agierenden Großkunden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://institut-fuer-digitale-transformation.de/digitalisierung-im-mittelstand-erfolgreich-umsetzen/">Digitalisierung im Mittelstand erfolgreich umsetzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://institut-fuer-digitale-transformation.de">Verein zur Unterstützung der digitalen Transformation e.V.</a>.</p>
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